
Adonisröschen und Aussichtshügel am Rand des Oderbruchs zwischen Mallnow und Seelow
Podelzig - Oderhänge Mallnow - Mallnow - Carzig - Oderhänge Mallnow - Dolgeliner Berge - Ludwigslust - Wilder Berg - Seelow
- 21,9 km
- Bus Podelzig Dorf
- Bahn Seelow

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Blüte der seltenen Adonisröschen im April. Nur an einigen steppenartigen Hängen am Rande des Odertals sind die wärmeliebenden Pflanzen in Brandenburg zu finden. Während sonst noch wenig Blühendes in der Natur zu finden ist, sind die verhältnismäßig großen und sonnengelben Blüten der Adonisröschen kaum zu übersehen. In der Priesterschlucht bei Podelzig wachsen die Pflanzen direkt am Weg und lassen sich so bequem aus der Nähe beobachten und fotografieren.
Vom östlichen Ende der Schlucht aus wandere ich für längere Zeit fast immer geradeaus weiter nach Reitwein. Unterwegs lockt ein Abstecher in die Wallberge, wo einst eine slawische Burg stand und sich heute ein erster Ausblick in die Weite des Oderbruchs bietet. Mit den bewaldeten Hängen des Reitweiner Sporns zur Rechten und der flachen Ebene des Oderbruchs zur Linken geht es am Zeisigberg vorbei wieder bergauf nach Wuhden. Hier bietet sich ein Abstecher zur Wuhdener Bank an, die mit fantastischen Aussichten auf das Odertal zu einer kürzeren oder längeren Pause einlädt.
Sehr nachdenklich stimmt hingegen der Besuch der Gedenkstätte Schloss Klessin im Nachbarort. Bei den heftigen Kampfhandlungen in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs wurden der Ort und das Schloss vollständig zerstört. Mahnend erhebt sich über den Fundamenten des Schlosses eine stählerne Nachbildung des Eingangsportals.
Begleitet von Fernblicken führt mich der Weg weiter nach Lebus und dicht an die Oder heran. Der Aufstieg auf den Turmberg wird mit einem beeindruckenden Blick über die Dächer von Lebus und die Stadtpfarrkirche St. Marien belohnt. Wie in den Wallbergen bot sich auch hier die strategisch günstige Lage für den Bau einer slawischen Burg an, deren Ausmaße allerdings anhand der nachgebildeten Grundrisse noch gut zu erkennen sind.
Südlich von Lebus folgt der Pfad dem Lauf der Alten Oder zu den Pontischen Hängen. Auch hier fühlen sich die Adonisröschen wohl, ihre gelben Blüten ziehen sich immer wieder die Hänge hinauf. Ganz so hautnah wie in der Priesterschlucht bekommt man sie allerdings nur einmal zu sehen. Nach einem letzten Aufstieg eröffnen sich noch einmal eindrucksvolle Ausblicke auf das Odertal, bevor das letzte Stück des Weges mitten durch die Oderauen nach Frankfurt folgt.

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