Nachdem der wunderbare Uferweg an der Havel schon so oft auf dem Programm stand, wird es heute Zeit für eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg. Wie sein wassernahes Pendant, nur mit mehr Abstand zur Havel und meist deutlich höher gelegen, folgt er dem Lauf des Flusses zwischen dem Strandbad Wannsee im Süden und der Heerstraße im Norden. Besonders reizvoll ist die Wanderung im Herbst, wenn das Laub von Ahornen und Eichen bunt an den Bäumen leuchtet und unter den Füßen raschelt. Zwischendurch bringen zahlreiche Treppen den Puls immer wieder ordentlich auf Trab.
Highlights im wahrsten Sinne des Wortes sind die schönen Aussichtspunkte, an denen sich aus erhöhter Perspektive herrliche Blicke auf den Wannsee, die Insel Scharfenberg, den Grunewaldturm, die Insel Lindwerder und natürlich die Havel selbst eröffnen. Etwas näher ans Wasser heran gelangt man zwischendurch an der Lieper Bucht und gegen Ende hinter Schildhorn bis zum Restaurantschiff »Alte Liebe«, von wo aus es nicht mehr weit zur Heerstraße und dem S-Bahnhof Pichelsberg ist.
Die lohnende Strecke ist durchgängig hervorragend mit einem windmühlenartigen Fächer aus drei Dreiecken markiert. Das blaue Dreieck repräsentiert hierbei natürlich die Havel, das grüne Dreieck den benachbarten Grunewald. Das gelbe Dreieck hingegen findet sich auch auf weiteren nummerierten Schildern am Wegesrand, die auf Informationen der Berliner Forsten zu Geschichte, Kultur und Natur verweisen.