Rund um Beelitz mit Spargelweg und LAGA 2022

Durch Wald und über Felder zur Landesgartenschau und dem historischen Stadtkern von Beelitz
Länge: 16,6 km | Start: RB Beelitz Stadt | Ziel: RB Beelitz Stadt
Vor dem Besuch der Altstadt möchte ich zuerst ein wenig die Umgebung von Beelitz auf dem Spargelrundweg erkunden. Von Spargel ist im Kiefernwald auf dem Weg nach Schlunkendorf allerdings noch nicht viel zu sehen, Sand gibt es aber schon einmal genug. Dafür führt mich die Allee zwischen Feldern auf dem Rückweg nach Beelitz auch an den für die Region typischen Spargelflächen vorbei. Unterwegs klären Informationstafeln über verschiedene Spargelarten auf und am Ende wartet sogar noch eine Bockwindmühle, die vom Beelitzer Mühlenverein vor einigen Jahren rekonstruiert wurde.

Am Rand der Altstadt befindet sich der Haupteingang zur Landesgartenschau. Der Park an der Nieplitz ist zwar nicht sehr groß, aber äußert abwechslungsreich und üppig bepflanzt. Überall im Gelände sind lustige und hübsch gestaltete Skulpturen zu finden. Im Froschkönig-Biotop ertönt das Märchen aus versteckten Lautsprechern, auch einige Szenen wurden im dichten Grün nachgestellt. Große, farbenfrohe Blumenrondelle mit überdimensionalen Trinkhalmen aus Bambusrohren sind nach verschiedenen Cocktails benannt. Etwas weiter ist sogar ein ausgedienter Rheindampfer vor Anker gegangen ist, in dem nun richtige Cocktails probiert werden können.

Auch der historische Stadtkern von Beelitz wurde in die Gartenschau miteinbezogen: Die wechselnden Hallenschauen sind diesmal in der mittelalterlichen Stadtkirche St. Marien und St. Nikolai zu sehen. Umgeben von farbigen Glasfenstern und der bemalten Kanzel wirken die gezeigten Blumengestecke, Orchideen und Sommerblumen besonders stimmungsvoll. Alles in allem eine in meinen Augen sehr gelungene und einfallsreiche Gartenschau, die noch bis Ende Oktober geöffnet ist. Der Besuch der Altstadt lohnt natürlich auch noch nach dem Ende der Gartenschau.Weiterlesen

Südwestkirchhof Stahnsdorf zur Rhododendronblüte

Morbides Flair mit Farbtupfern zwischen alten Grabstätten
Länge: 19,6 km | Start: S Wannsee | Ziel: S Griebnitzsee
Nach den Besuchen zur Rhododendronzeit im Tiergarten und im Britzer Garten soll es heute zum Südwestkirchhof Stahnsdorf gehen. Vom Bahnhof Wannsee wandere ich durch den Düppeler Forst zum Europarc Dreilinden, wo sich u.a. die deutsche Zentrale von eBay angesiedelt hat. An die Grenzübergangsstelle Drewitz, die sich auf diesem Gelände früher befand, erinnert nur noch der Kommandantenturm mit einer an Wochenenden geöffneten Ausstellung. Ich überquere die Autobahn und gehe nach einem Abstecher auf den Stolper Berg weiter zur Kleinmachnower Schleuse, wo gerade ein mit Schrott beladendes Frachtschiff in eine der Schleusenkammern einfährt und bestaunt wird.

Nun ist es nicht mehr weit zum Südwestkirchhof Stahnsdorf. Eine große Tafel am Eingang weist auf viele bekannte Persönlichkeiten hin, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Nicht weit entfernt begegnen mir bereits die ersten Rhododendren. Mit ihren violetten Blüten sind sie freundliche Farbtupfer in dem sonst vorherrschenden Grau der Grabmäler und dem Grün der Bäume. Ich irre durch die zahlreichen Wege, finde aber mit etwas Glück doch die Gräber des Showmasters Dieter Thomas Heck, des Stummfilmregiseurs Friedrich Wilhelm Murnau, des Künstlers Heinrich Zille, des Schauspielers Manfred Krug und des Komponisten Engelbert Humperdinck. Überall auf diesem zweitgrößten Friedhof von Deutschland wachsen teilweise meterhohe, dieses Jahr üppig blühende Rhododendren - ein herrlicher Anblick! An manchen Stellen haben Pflanzen die alten Grabstätten überwuchert und ich wähne mich mitunter mehr in einem Wald als auf einem Friedhof.

Der Wilmersdorfer Waldfriedhof nördlich des Südwestkirchhof Stahnsdorf ist wegen Sturmschäden leider geschlossen und muss somit heute ausfallen. Ich folge dem Verlauf der ehemaligen Friedhofsbahn ein wenig, überquere die Autobahn auf einer Fußgängerbrücke erneut und gelange durch Kiefernwald wieder an den Teltowkanal. Weiter geht es nun immer am Kanalufer entlang, erst auf schmalen Pfaden, dann auf einer Straße im Berliner Ortsteil Albrechts Teerofen. Etwas futuristisch wird es am Ende der Wanderung sogar auch noch auf dem modernen Campus des Hasso-Plattner-Instituts mit seinen gepflegten Grünanlagen.Weiterlesen

Von Neuseddin am Seddiner See vorbei über Langerwisch nach Wilhelmshorst

Dörferwanderung im Süden von Potsdam
Länge: 19,5 km | Start: RE Neuseddin | Ziel: RE Wilhelmshorst
[Beschreibung folgt]

Von Michendorf über Ferch und Glindow nach Werder

Tolle Ausblicke auf dem Wietkiekenberg, Uferwege am Schwielowsee und eine Bergtour durch die Glindower Alpen
Länge: 25,6 km | Start: RE Michendorf | Ziel: RE Werder
[Beschreibung folgt]